CDU: Einmal verloren, einmal rausgeflogen – was folgt für Merz?
Episode 14 min 36s

CDU: Einmal verloren, einmal rausgeflogen – was folgt für Merz?

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl des Abgeordnetenhauses in Berlin haben vor allem die Spitzenkandidaten eine wichtige Rolle gespielt: In Berlin ist die Linke mit Elif Eralp stärkste Kraft geworden. Sie konnte vor allem viele frühere Nichtwähler sowie Wähler von den Grünen und der SPD für ihre Partei gewinnen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD nach aktuellen Hochrechnungen zwar knapp vor der SPD. Die aktuell regierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und ihre Partei haben im Wahlkampf aber deutlich aufgeholt, während die CDU auf unter fünf Prozent abgestürzt ist. Was die beiden Wahlen gemeinsam haben, erklärt Peter Dausend aus dem Hauptstadtbüro der ZEIT.

Gewählt wurde zwar in den Bundesländern – doch die Ergebnisse dürften auch die Bundespolitik beschäftigen. Besonders die CDU steht unter Druck: Friedrich Merz selbst führt die Schwierigkeiten seiner Partei auch auf die Krisen und Umbrüche der vergangenen Jahre zurück. Doch nach den Wahlergebnissen dürfte die Diskussion darüber weitergehen, ob es tatsächlich vor allem die schwierigen Zeiten sind – oder ob Kurs und Personal der Union zum Problem werden. Wird die Kritik an Merz jetzt wieder lauter, und welche Konsequenzen müssen die Regierungsparteien angesichts der Zugewinne für die AfD ziehen? Das ordnet der Vizechef des ZEIT-Politikressorts, Mark Schieritz, ein.

Moderation und Produktion: Elise Landschek

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Lena Herrmann

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