Was die Hunderttausend gehackten AfD-Mails offenbaren
Nach einem Hackerangriff sind rund 420.000 interne E-Mails von AfD-Politikern im Netz veröffentlicht worden. Aktivisten hatten sich im September Zugang zu Mailpostfächern der Partei verschafft und einen Datensatz von 280 Gigabyte erbeutet. Insgesamt sollen demnach zehn AfD-Konten betroffen sein, darunter die von Ex-Parteichef Alexander Gauland, der jetzigen Co-Parteichefin Alice Weidel und Leif-Erik Holm, Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern. Die Nachrichten reichen demnach teilweise bis 2014, der Gründungszeit der Partei, zurück. Die AfD hat den Angriff bestätigt und Untersuchungen angekündigt. Ein Team der ZEIT wertet den Datensatz seitdem aus. Wie schwerwiegend ist der Datendiebstahl für die AfD, die manche gerne verbieten würden und die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Das ordnet Tilman Steffen ein, ZEIT-Politikredakteur und langjähriger AfD-Beobachter. Am kommenden Dienstag wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Ob der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Bündnis Likud weiterhin regieren werden, ist unklar. In den neuesten Umfragen liegen Netanjahu und Gadi Eisenkot, der frühere Generalstabschef, mit seiner Partei Jaschar gleichauf. Allerdings erzielen beide Lager aktuell keine Mehrheit. Umso wichtiger wird die Rolle von möglichen Koalitionspartnern. Etwa arabische Parteien, die bisher keine große Rolle spielen. Die arabische Partei Ra’am gilt dabei als möglicher Königsmacher. Die freie Nahost-Korrespondentin Steffi Hentschke stellt sie und ihre besondere Führungsspitze vor. Und sonst so? Wir nehmen teil an der Verlosung des vielleicht ekligsten Chutneys der Welt. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Imre Balzer, Mounia Meiborg, Rita Lauter Mitarbeit: <a href="https://www
