"Es braucht Gewalt im Film": Interview mit Uwe Boll
Er ist verschrieen als Trash-Regisseur, als Videospiel-Verfilmer: Doch Uwe Boll ist vielleicht der einzige Regisseur und Filmemacher, der es ganz ohne Filmförderung schafft, eine Filmkarriere zu verfolgen. Wenn er einen Action-Streifen dreht, dann kostet die Produktion weniger als die Hälfte eines Tatorts und an Political Correctness muss er sich nicht halten. Das Ergebnis sind Action-Thriller, die die Wut auf die Finanzindustrie aufgreifen (Aussault on Wall Street, 2013), über den World-Trade-Center-Anschlag lachen (Postal, 2007) oder den Amoklauf von Hanau kritisch betrachten (Hanau, 2022). Maximilian Tichy spricht mit Uwe Boll und fragt ihn unter anderem, warum der deutsche Film so miefig ist, er selber lieber in Kanada und Kroatien produziert, und wie ein junger Filmemacher Karriere machen kann.
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