„Die AfD muss in die Regierung eingebunden werden“: Sahra Wagenknecht im Interview
Die AfD in die Regierung einzubinden“, findet Sahra Wagenknecht „selbstverständlich“, im Interview mit Klaus-Rüdiger Mai und Maximilian Tichy. Denn: fast die Hälfte der Wähler Sachsen-Anhalts wählt die AfD. Diese kann man nicht einfach ignorieren. Sie plädiert dafür, dass BSW und AfD einen gemeinsamen „neutralen“ und „überparteilichen“ Ministerpräsidenten. Sarah Wagenknecht – BSW-Gründerin – spricht über die Krise der deutschen Politik. Es geht um die Brandmauer zur AfD, die Zukunft des BSW, die Migrationspolitik, steigende Energiepreise, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und die Frage, warum immer mehr Positionen des gesunden Menschenverstands als „rechts“ eingeordnet werden. Zudem erklärt Wagenknecht, warum sie Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern fordert, welche Fehler das BSW in Thüringen gemacht hat und weshalb sie die aktuelle Bundesregierung für eine Gefahr für den Standort Deutschland hält. Korrektur: in einer früheren Version stand, „Sie plädiert dafür, dass BSW und AfD gemeinsam eine Regierung bilden, unter einem „neutralen“ und „überparteilichen“ Ministerpräsidenten.“ Frau Wagenknecht wies im Nachgang darauf hin, sie habe nie gesagt, das BSW werde oder würde in Sachsen-Anhalt mit der AfD regieren. Sie sagt lediglich, dass sie dafür sei, die AfD in eine künftige Regierung einzubinden und gemeinsam einen überparteilichen Ministerpräsidenten zu wählen.
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