Warum die USA ihre Zukunft als Wissenschaftsmacht aufs Spiel setzen
Es sind schwierige Zeiten für die Wissenschaft in den USA. US-Präsident Trump setzt bei der Krebsforschung, den Universitäten und der Wissenschaft allgemein den Rotstift an. Zudem wurde das wichtigste Beratergremium in Sachen Wissenschaft, das National Science Board, entlassen. Viele Forschende warnen nun vor den drastischen Konsequenzen dieser Kürzungen. Doch warum greift die US-Regierung die Forschung so fundamental an? Als Grund wird ein politischer Feldzug genannt: Die Universitäten gelten in den Augen der Regierung als Nest für den Vokismus, und Professoren werden sogar als Feind bezeichnet. Welche fatalen Auswirkungen das auf die traditionsreiche Grundlagenforschung hat, zeigt der Blick in die Geschichte. Denn bahnbrechende Technologien wie der Laser oder das GPS basieren auf staatlich geförderter Forschung, die nicht sofort wirtschaftlich profitabel sein musste. Nun droht eine Abschottung, während China strategisch investiert und die USA bei den Forschungsausgaben bereits überholt hat. Heutiger Gast: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor NZZ Host: David Vogel [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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