Montieren, Verpacken, Prüfen
Morgens zur Arbeit, Kollegen treffen, aktiv sein… das ist Alltag für viele Menschen im Saarland. Aber wie sieht der Arbeitsalltag in einer Werkstätte für behinderte Menschen aus? SR 3-Reporterin Carmen Bachmann hat Einblicke gesammelt, die nicht jede und jeder von uns kennt. Wir sind zu Gast eben in Dillingen bei der Arbeiterwohlfahrt. Dort arbeiten rund 350 Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Einschränkungen. Es werden Schlosser- und Schreinerarbeiten durchgeführt. Es gibt Montagehallen, ein Lager und natürlich eine Kantine. Am Empfang oder in Außengruppen bei Fremdfirmen, hier findet jeder Mensch eine Aufgabe, die er bewältigen kann. Und wenn es nicht passt, wird's passend gemacht. Ein Werkzeugmacher fertigt Arbeitsplatzvorrichtungen an, die speziell auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind. Maschinen können dann beispielsweise mit einer Hand bedient werden oder man kann mit dem Rollstuhl unter den Arbeitstisch fahren. Wir sind schon morgens dabei, wenn gegen 8 Uhr die Türen geöffnet werden und die Werkstattbeschäftigten ankommen und bleiben einen ganzen Arbeitstag dabei. Bis sich die Werkstattbeschäftigten am Nachmittag mit Fahrdiensten oder selbstständig wieder auf den Heimweg machen.
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