#248 Eigentumsquote: Warum bleibt Deutschland das Schlusslicht?
In dieser Folge dreht sich alles um die Eigentumsquote in Deutschland: Mit nur etwa 45 % liegt die Bundesrepublik weit unter dem EU-Durchschnitt von rund 70 % und bleibt damit europaweit Schlusslicht beim Immobilienbesitz. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die Gründe, vom fehlenden Eigenkapital und Förderpolitik über steuerliche Anreize für Kapitalanleger bis zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen. Besonders in Großstädten wie Berlin (nur 16 % Eigentumsquote) und Hamburg sind hohe Bodenpreise, Industrialisierung und der Einfluss externer Investoren ausschlaggebend für sinkenden Immobilienbesitz. Auf dem Land hingegen fördern Tradition, geringere Grundstückskosten und familiäre Strukturen den Eigentumserwerb. Die Hosts nehmen auch internationale Vergleiche vor (u.a. Kroatien, Schweiz, Rumänien) und diskutieren Modelle der Bodenpreisregulierung sowie das Spannungsfeld zwischen systemrelevanten Berufen und Wohnortnähe. Am Ende steht die zugespitzte Frage: Ist eine höhere Eigentumsquote in Deutschland überhaupt realistisch – oder bleibt das Land ein „Mieterland“?
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