Warum Attila Hildmann noch nicht angeklagt wurde
Selbst bei Aufrufen zu Gewalt und zum Umsturz des Staates müssen sich Hetzer wie Attila Hildmann nicht vor Strafverfolgung fürchten. Wie kann das sein? Das Coronavirus für eine leichte Grippe zu halten ist eine Sache. Offen zu Gewalt, Hass und zum Umsturz des Staates aufzurufen eine andere. Attila Hildmann, der eigentlich Koch ist, hat so auf sich aufmerksam gemacht. Immer wieder spricht er von einer Verschwörung der Zionisten, von einem Krieg gegen sie. Hildmann folgen auf seinem Telegram-Kanal 68.000 Menschen. Er ruft dazu auf, zu kämpfen und stellt sich mit einer schwarz-weiß-roten Flagge vor den Reichstag. Trotzdem muss er sich bisher vor keiner Anklage fürchten, weil das Strafrecht viel Interpreationsspielraum zulässt, erläutert in dieser Folge SZ-Hauptstadtkorrespondent Ronen Steinke. **Weitere Themen:** EU sagt Libanon 33 Millionen Euro Hilfe zu, 1045 Neuinfektionen an einem Tag, Testpflicht ab Samstag. **Redaktion, Moderation:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Laura Terberl **Produktion:** Carolin Lenk
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