FinCEN Files: Die Banken und das schmutzige Geld
Im Podcast erklärt SZ-Investigativ-Journalist Frederik Obermaier alles zu den Hintergründen der FinCEN Files. Jeden Tag werden 15 Billionen Dollar um die Welt geschickt - von Konto zu Konto, als Kartenzahlung, per Überweisung oder Lastschrift. Oft wird aber auch Geld um die Welt geschickt, um es zu waschen: Um die Herkunft des Geldes zu verschleiern, weil es zum Beispiel mit kriminellen Geschäften verdient wurde. Täglich werden im Schnitt etwa 5,4 Milliarden Dollar gewaschen, schätzen die Vereinten Nationen. Wenn Banken verdächtige Zahlungen oder Kunden bemerken, müssen sie die Behörden darüber informieren. Das sind sogenannte Geldwäscheverdachtsmeldungen. Und genau diese Verdachtsmeldungen sind die geleakten Dokumente, um die es bei dieser aktuellen Recherche geht: Die FinCEn-Files. FinCen steht für das Financial Crimes Enforcement Network in den USA. Ursprünglich sind die Dokumente dem US-Onlinemedium Buzzfeed News zugespielt worden. In Deutschland haben SZ, NDR und WDR die Dokumente ausgewertet. Was in diesen FinCEN-Files steht, erklärt Frederik Obermaier in dieser Sonderfolge von "Auf den Punkt". Moderation: Laura Terberl Redaktion: Ania Kozlowska Produktion: Julia Ongyerth
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