Heimspiel: Julia von Heinz
Wie kann man Erinnerungskultur und die Auseinandersetzung mit dem Holocaust aus emotionaler Perspektive erzählen? Julia von Heinz, deutsche Filmregisseurin und Drehbuch-Autorin, wagt mit ihrem neuen Film “Treasure” eine Annäherung an das Thema Erinnerungskultur, in dem der persönliche, familiäre Austausch im Vordergrund steht. In dem Film begibt sich Musikjournalistin Ruth (Lena Dunham) mit ihrem Vater Edek (Stephen Fry), einem Holocaust-Überlebenden auf eine Rundreise durch sein Heimatland Polen - vor dem Hintergrund des Falls des Eisernen Vorhangs. Im Gespräch mit Wolfgang spricht Julia von Heinz darüber, wie der Film nach dem 7. Oktober in ein neues Spannungsverhältnis geriet und wie wichtig es ist, sich Erinnerungskultur nicht nur auf “museale oder staatlich verordnete” Art und Weise zu nähern. Außerdem spricht sie über ihre Arbeit als Professorin, die Grenzen der Kulturförderung in Deutschland und mit wie viel Besorgnis sie auf die politischen Entwicklungen und auch die anstehenden Landtagswahlen in Deutschland blickt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
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