
Der Mena-Talk
Informazioni

»Antisemitismus ist der Kitt aller Extremisten« - Stefan Hensel
Dec 15, 2025·—
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Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Stefan Hensel, dem Antisemitismusbeauftragten der Freien Hansestadt Hamburg. Vier Jahre lang war er Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und jüdisches Leben. Zum Jahresende legt er sein Amt nieder. Ein Gespräch über Erreichtes, Versäumtes und die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen dieser Zeit. Bereits die Entscheidung, das Amt 2021 anzunehmen, sei kein reiner Verwaltungsakt gewesen: »Als man mich damals fragte, habe ich nicht sofort zugesagt. Ich wollte erst nachdenken – und mit meiner Familie darüber sprechen, was dieses Amt wirklich bedeutet.« Offiziell trage die Position den Titel »Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. « Zwei Felder, die, wie er rückblickend betont, zwar unter demselben Dach laufen, aber kaum miteinander vereinbar seien. Aus der einen Seite ist das Amt ein politisch-administratives – und auf der anderen Seite eines, das unmittelbar auf die jüdische Gemeinschaft einzahlt. »Mir war damals noch nicht bewusst, was mir erst während meiner Amtszeit klar wurde: dass ich es mit zwei Themen zu tun haben würde, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten.« Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Vortrag von Florian Markl zu seinem Buch: »Der andere Krieg«
Dec 15, 2025·—
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Ein Vortrag des wissenschaftlichen Leiters von Mena-Watch und Autor des Buchs »der andere Krieg« beschäftigt sich mit dem juristischen Diskurs um den »Israel-Konflikt« der zunehmend von politisch motivierten Verzerrungen geprägt ist. Wir präsentieren die Aufzeichung der Veranstaltung. Bitte lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Stephan Grigat im Mena-Talk mit Maya Zehden zum Krieg Israel Iran - 2025-06-15 (Teil 1)
Dec 6, 2025·—
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Die islamische Revolution von Ayatollah Khomeini sollte exportiert werden Maya Zehden im Gespräch mit Stephan Grigat zu Hintergründen des aktuellen Krieges zwischen Israel und Iran Wie wirkte der Einfluss des Irans seit 1979 auf die Region? Unmittelbar nach der Revolution begann das Ayatollah Regime mit Destabilisierungsversuchen, vor allem in den sunnitisch-arabischen Ländern. Das Ziel: Nach dem Modell der islamischen Revolution und des Welāyat-e Faqīh, des spezifischen politischen Modells, was im Iran nach 1979 installiert wurde, auch dort ein islamisches Herrschaftssystem zu etablieren. Das war lange Zeit erst mal nicht erfolgreich, dahingehend, dass diese Umsturzversuche nicht gelungen sind, weil vor allem die sunnitischen arabischen Länder, Saudi-Arabien und die Golfstaaten, scharf gegen die Anhänger Khomenis in ihren eigenen Ländern vorgegangen sind. Aber es hat trotzdem seitdem massive Auswirkungen, weil nämlich die damals vorhandenen Reformbemühungen, einen sehr viel moderateren Islam gesellschaftlich und politisch zu verankern, zurückgenommen wurden. Dann wurde in den 80er Jahren die Hisbollah gegründet vom iranischen Regime und unter unmittelbarer Anleitung aufgebaut aus einer sehr spezifischen Situation im Libanon heraus, wo vollkommenes Chaos war mit Bürgerkrieg usw. Das gilt als der erste gelungene Revolutionsexport. Und das wurde dann später als Beispiel genommen, auch in allen möglichen anderen arabischen Ländern und auch in den palästinensischen Gebieten zu versuchen, ganz ähnliche Entwicklungen in Gang zu setzen. Der Durchbruch kam mit dem Atomabkommen, dem JCPOA, Joint Consolidative Plan of Action, der 2015 verabschiedet wurde. Seitdem hat es das iranische Regime es extrem gut geschafft, seine Revolution zu exportieren und seine Strategie des Ring of Fire, eines Feuerrings, den man um Israel legen wollte, ist in dieser Zeit wirklich Wirklichkeit geworden. Im Libanon, dadurch, dass die Hezbollah de facto die Macht übernommen hat, in Syrien, damals noch unter Assad, der sich dann im Rahmen des Bürgerkrieges nur durch die Unterstützung der Hizbollah und des iranischen Regimes überhaupt an der Macht halten konnte, im Irak, wo pro-iranische Milizen damals eindeutig das Sagen hatten. Und in Sana'a, in der jemenitischen Hauptstadt, wo sich die Houthi-Rebellen, Ansar Allah (Helfer Gottes) nennen sie sich eigentlich, zu einem relativ neuen Proxy, direkten Verbündeten des iranischen Regimes, entwickelt haben. Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4)

„Nahost nach dem 7. Oktober: Abraham Abkommen usw. – Stephan Grigat im Gespräch“ (Teil 2)
Dec 6, 2025·—
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In diesem aufschlussreichen Interview analysiert Politikwissenschaftler und Antisemitismusforscher Prof. Dr. Stephan Grigat die geopolitischen Folgen des iranischen Angriffs auf Israel, die Reaktionen arabischer Staaten wie Jordanien und Saudi-Arabien sowie die Schwächung der Hisbollah im Libanon. Zudem spricht er offen über die ambivalente Rolle Deutschlands – zwischen Solidaritätsbekundungen und realpolitischer Unterstützung von Israels Feinden. Was bedeutet das für die Zukunft des Nahen Ostens? Und wie handlungsfähig ist die Hamas nach dem Krieg in Gaza wirklich? 📌 Jetzt ansehen für eine faktenbasierte, kritische Einordnung der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten! --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---

"Vom Mufti von Jerusalem bis zum antikolonialen Antisemitismus" Mena-Talk mit Stephan Grigat, Teil 3
Dec 6, 2025·—
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Hat der sogenannte Nahostkonflikt, der tatsächlich nur den regionalen Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn sowie den Palästinensern bezeichnet, erst mit der Staatsgründung Israels begonnen? Stephan Grigat, Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, leitet seit 2022 das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen und Köln. Er erklärt im Gespräch mit Maya Zehden die Hintergründe des heutigen Antisemitismus, wie er entstand und wie er sich im arabischen Raum verbreitet hat. Dabei spielen sowohl der Mufti von Jerusalem, die Muslimbruderschaft sowie die arabische nationale Bewegung eine wichtige Rolle, was häufig in Wissenschaft und Gesellschaft so nicht bekannt ist. Akademischer Antisemitismus ist nicht neu. Juristen, Ärzte u.a. waren schon im Nationalsozialismus häufig gegen Juden positioniert. In den letzten Jahrzehnten haben sich bestimmte linke Theorien durchgesetzt, die sich nicht mehr auf die kritische Theorie beziehen, sondern u. a. auf einen Post-Kolonialismus, der sich pro-palästinensisch sieht. Eigentlich müsste es nicht nur ‚Free Palestine‘ heißen, sondern ‚Free Palestine from Hamas‘, meint Grigat, aber das kommt in dieser Szene nicht vor. Dabei ist die Einstufung von Israelis als ‚weiße Kolonialisierer‘ absolut geschichtsvergessen, denn die Gründung Israels war ein anti-kolonialer Akt, der die britische Kolonialherrschaft ablöste. Die Bevölkerung hat neben jüdischen Zuwanderern aus der arabischen Welt, aus der sie vertrieben wurden, auch einen Anteil von rund 25% nicht-jüdischen Arabern. Problematisch: Mit der linken Kritik an einem angeblichen ‚Schuldkult‘ werden in Deutschland mit Sprüchen wie ‚Free Palestine from German guilt‘ oder ‚Palestine will set us free‘ rechte Formulierungen aufgegriffen, und jetzt mit linkem Vokabular deutsche Schuld und Präzedenzlosigkeit der NS-Vergangenheit geleugnet. Heutiger Missstand an einigen Universitäten ist die skandalöse Zurückhaltung von Universitätsleitungen, vor allem in Berlin, gegenüber Protesten in Form von schwerster Sachbeschädigung und Bedrohung von Studierenden und Mitarbeitenden. Wie steht der Siegeszug bestimmter linker Theorien im akademischen Diskurs damit im Zusammenhang? Stephan Grigat gibt Antworten. --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---

Warum die Linke beim Thema Antisemitismus versagt | Stephan Grigat im Talk mit Maya Zehden (Teil 4)
Dec 6, 2025·—
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Prof. Stephan Grigat hat sich mit Autoren der ‚Kritischen Theorie‘ und ‚des kategorischen Imperativs‘ beschäftigt. Dazu gehören Karl Marx, Theodor Adorno, Max Horkheimer und viele andere. Seine Erläuterungen im vierten Teil des Gesprächs mit Maya Zehden führen auf nachvollziehbarem Weg dahin, den Einfluss dieser Theorien auf die heutige Bewertung aktueller akademischer Theorien und damit verbunden praktischem politischen Handeln zu analysieren. Sein Fixpunkt in der Analyse ist eine antiautoritäre, liberale Vorstellung von Sozialismus wie z.B. bei Oscar Wilde, aber vor allem der Umgang mit Antisemitismus. Heute sieht Stephan Grigat die Linke, der er sich früher zugehörig fühlte, sehr kritisch. Die KPD war bereits vor dem Dritten Reich während der Weimarer Republik antisemitisch eingestellt, erkennbar an Texten in der Roten Fahne, ihrer Tageszeitung. Andererseits haben andere linke Gruppen ursprünglich offen Kritik am Islam geübt. Das findet heute nicht mehr statt. Was er in der Enquete Kommission des Berliner Abgeordnetenhauses als Sachverständiger für Antisemitismus macht, welche Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 Besorgnis erregend sind und welches Ergebnis eine solche Kommission haben könnte, beschreibt Grigat offen und klar. Ob Antisemitismusbeauftragte an Universitäten die Angriffe auf jüdische Studenten wirksam bekämpfen bzw. das Gefühl der Ausgrenzung von der Studierenden? Alle Antworten im Video… --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---

"Die Hamas ist geschwächt, aber nicht verschwunden" - Arye Sharuz Shalicar
Dec 5, 2025·—
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Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht mit dem ehemaligen israelischen Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar über die aktuelle Lage im Gazastreifen, den Einfluss der Hamas und mögliche Perspektiven für die Zeit nach einer Entwaffnung der Terrororganisation. Seit dem 7. Oktober lebt Israel in einem Ausnahmezustand. Zwar habe sich die Lage mit der Zeit etwas beruhigt, doch die Hamas halte weiterhin Geiseln fest und versuche, ihre Macht zu festigen, erklärt der ehemalige israelische Militärsprecher und Publizist Arye Sharuz Shalicar. »Wer glaubt, dass man einfache Lösungen erzwingen kann, täuscht sich«, sagt er. In weiten Teilen des Gazastreifens, besonders westlich der gelben Linie, habe die Terrororganisation wieder die Kontrolle übernommen. Wie sich die Situation weiter entwickle, hänge nun nicht zuletzt von den USA, der Türkei, Katar, Ägypten und Israel ab. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://www.mena-watch.com/?p=142264

»Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« - Alexandra Klei
Dec 4, 2025·—
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Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Dr. Alexandra Klei, Architekturhistorikerin, Autorin und Mit-Herausgeberin des Buches »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober«, erschienen im »werkraum bild und sinn e.V.«, über die Entstehung des Buches und die Herausforderungen, denen sich jüdische Künstler und Kulturschaffende heute gegenübersehen. Mit dem Jahrbuch »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« haben Dr. Alexandra Klei und Annika Wienert einen Rahmen für künstlerische und persönliche Beiträge geschaffen, die die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Datums für Jüdinnen und Juden in Deutschland, Europa und Israel thematisieren. Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://mena-watch.com

»Europa hat aus den Fehlern in Syrien nichts gelernt« - Thomas von der Osten Sacken
Nov 24, 2025·—
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Im Mena-Watch-Talk diskutiert Thomas von der Osten-Sacken, warum die Debatten über eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge an der Realität vorbeigehen. Die Krisen im Sudan und in Mali zeigten, dass der Westen aus seinen Fehlern in Syrien nichts gelernt hat. Thomas von der Osten-Sacken, der mit seiner Hilfsorganisation Wadi e. V. seit den 1990er Jahren im kurdischen Nordirak tätig ist und nur wenige Wochen nach dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad nach Syrien gereist war, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen, bestätigt die Einschätzung des deutschen Außenministers Johann Wadephul, der nach einem Besuch in Damaskus erklärte, eine Rückführung von Flüchtlingen sei aufgrund der umfassenden Zerstörungen unmöglich. Rund ein Viertel der Hauptstadt sei unbewohnbar; ganze Vororte sind zerstört, teilweise vermint und könnten wahrscheinlich erst nach einem vollständigen Neuaufbau wieder nutzbar sein. Lesen sie den ganzen Artikel hier:; https://www.mena-watch.com/europa-syrien-nichts-gelernt/

"Zwischen Kritik und Klarheit: Die IHRA-Definition" ein Gespräch mit Andreas Stahl
Nov 20, 2025·—
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Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Andreas Stahl, Politikwissenschaftler und Leiter der zentralen Beratungsstelle gegen Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen, über die IHRA-Arbeitsdefinition, ihre Bedeutug und verbreitete Missverständnisse und Kritik daran. Andreas Stahl forscht seit vielen Jahren wissenschaftlich zu den Erscheinungsformen des Antisemitismus, zu isrealbezogenem Antisemitismus und aktuellen Debatten um die IHRA-Definition (Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Rememberence Alliance). Er leitet die Zentrale Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in NRW und ist in der politischen Bildung tätig. Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände und Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen aktiv. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

»Ich werde nicht abwarten und auf das Gute hoffen« – Mena-Talk mit Sarah Cohen-Fantl
Nov 4, 2025·—
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Sarah Cohen-Fantl gehört zu den profiliertesten Stimmen des deutschsprachigen Journalismus, wenn es um Israel, Antisemitismus und politische Kultur in Europa geht. Seit 2018 berichtet sie als freie Journalistin und Kriegsreporterin aus Israel, unter anderem für Die Welt, BZ und die Jüdische Allgemeine. Im gemeinsamen Podcast „Moin & Shalom“ mit Jenny Havemann spricht sie über jüdisches Leben, Sprache und Alltag zwischen Tel Aviv und Hamburg, mal mit journalistischer Distanz, mal mit ganz persönlichem Blick. Ein Schwerpunkt gilt der Sprache über Israel. Den Begriffen, die im öffentlichen Diskurs gewählt werden, und den Haltungen, die sich in diesen spiegeln. Für Cohen-Fantl ist Sprache nicht bloß Medium, sondern Indikator dafür, wie eine Gesellschaft über Jüdinnen und Juden, über Israel, über sich selbst denkt. Im Gespräch erzählt sie von den Erfahrungen, die ihren Blick auf Deutschland geprägt haben. Schon als Schülerin wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft von Neonazis bedroht und beschimpft. Lehrkräfte drängten sie, über ihre Familiengeschichte zu sprechen. Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://Mena-watch.com

Die vielen Missverständnisse über Israel, ein Vortrag von Ben Segenreich
Oct 30, 2025·—
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Ein Vortrag des Mena-Watch-Korrespondenten Ben Segenreich in Wien beschäftigte sich mit den Missverständnissen über Israel. Wir präsentieren die Aufzeichnung der Veranstaltung. Bei seinem Vortrag in der Zwi Perez Chajes Loge der jüdischen Organisation B’nai Brith in Wien setzte sich der Journalist Ben Segenreich mit der Vielzahl an meist gewollten »Missverständnissen« über Israel auseinander, die insbesondere seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der dadurch ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzung im Gazastreifen die Medienberichterstattung prägen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier: https://www.mena-watch.com/die-vielen-missverstaendnisse-ueber-israel-2

IRAN - Das Regime ist so schwach wie nie“ – Simon Shirzad
Oct 27, 2025·—
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»Die Hoffnung wird stärker sein als die Angst« – Simon Shirzad über Mut und Aufbruch im Iran Im Mena-Talk spricht der Politikwissenschaftsstudent, Influencer und Aktivist Simon Shirzad mit Jasmin Arémi über den Wunsch nach einem freien, säkularen Iran und eröffnet einen umfassenden Blick auf die dramatische politische und gesellschaftliche Situation in seinem Herkunftsland. Mit scharfem Blick und unmissverständlicher Parteinahme für Israel beschreibt Shirzad das iranische Regime, als ein System, das an seinem eigenen Zerfall arbeitet. »Man muss wirklich feststellen und das auf den Punkt bringen: Das islamische Regime im Iran war in seiner Existenz seit 1979 noch nie so schwach und instabil. Also es fehlt, wenn wir jetzt als Metapher einen Boxring nehmen, der letzte Schlag – und das Mullah-Regime liegt am Boden und steht nicht mehr auf.« Den ganzen Artikel lesen Sie auf: https://mena-watch.com

Dr. Markus Gross: Teil 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten
Oct 23, 2025·—
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Prof. Dr. Markus Groß diskutiert in diesem Vortrag zentrale Missverständnisse und historische Unklarheiten rund um den Islam und den Koran. Dabei geht er differenziert auf verschiedene islamische Glaubensrichtungen ein, insbesondere auf die Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und anderen Gruppen wie den Aleviten, Alawiten, Bahai und Jesiden. Groß beleuchtet die Rolle der Imame im schiitischen Islam und erklärt die Lehre von der „Stellvertretung des verborgenen Imams“ im Iran, wie sie von Ajatollah Khomeini etabliert wurde. Den ganzen Artikel finden sie hier: https://mena-watch.com

Prof. Dr. Markus Gross: Teil 2 von 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten
Oct 23, 2025·—
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Prof. Dr. Markus Groß diskutiert in diesem Vortrag zentrale Missverständnisse und historische Unklarheiten rund um den Islam und den Koran. Dabei geht er differenziert auf verschiedene islamische Glaubensrichtungen ein, insbesondere auf die Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und anderen Gruppen wie den Aleviten, Alawiten, Bahai und Jesiden. Groß beleuchtet die Rolle der Imame im schiitischen Islam und erklärt die Lehre von der „Stellvertretung des verborgenen Imams“ im Iran, wie sie von Ajatollah Khomeini etabliert wurde. Den ganzen Artikel finden sie hier: https://mena-watch.com --- ** Die Kernaussagen dieser Folge: ** 1. **Die historische Figur Mohammed ist archäologisch kaum belegt** – die frühesten Hinweise stammen Jahrzehnte nach seinem Tod, und die Überlieferungen sind oft spät entstanden und möglicherweise manipuliert. 2. **Der Islam war ursprünglich wahrscheinlich nicht in Mekka zentriert** – viele Hinweise deuten auf Jerusalem als wahrscheinlicheres spirituelles und geographisches Zentrum der frühen islamischen Bewegung. 3. **Innerislamische Konflikte (z. B. Takfir) sind oft ideologisch aufgeladen** – das gegenseitige Absprechen des Glaubens führt zu tiefen Spaltungen und rechtfertigt auch Gewalt. 4. **Zentrale islamische Rituale und Begriffe zeigen teils starke Parallelen zu anderen Religionen** – etwa dem Buddhismus oder verschiedenen frühchristlichen Strömungen, was für eine synkretistische Entwicklung spricht. LINKS: http://inarah.de/

Prof. Dr. Markus Gross: Teil 1 von 3: Was der Koran wirklich sagt – Mythen und Fakten
Oct 23, 2025·—
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Sprachwissenschaftler Dr. Markus Groß enthüllt Hintergründe im Gespräch mit Maya Zehden Dr. Markus Groß, Sprachwissenschaftler und Vorstandsmitglied des Vereins Inarah, spricht über die Bedeutung historisch-kritischer Forschung zur frühen Islamgeschichte in Verbindung mit dem Koran. Dabei erläutert er die strukturellen Unterschiede zwischen Islam zu anderen Religionen, die bereits eine Liberalisierung durchlaufen haben. Um den heutigen Islam zu verstehen, wie er gepredigt und gelebt wird, ist das bedeutsam im Hinblick auf das Verhältnis von Religion, Recht und Staat. Der Sprachwissenschaftler betont die zentrale Rolle der Hadithe und anderer später entstandener Texte für die islamische Rechtsfindung, da viele praktische Glaubensvorgaben gar nicht im Koran selbst zu finden sind. Groß erklärt auch, dass der Koran in der Regel nicht durchgängig gelesen, sondern meist nur rezitiert wird, was das Verständnis erschwert. Auf die Frage nach dem Einfluss des Koran auf die verbale, manchmal sogar gewalttätige, Angriffsbereitschaft gegen Kritiker oder auch nur Liberalisierungsversuche des Koran, gibt Groß Hinweise auf bestimmte Verse. Sie propagieren Gewalt, die durch spätere Verse als bindend dargestellt wird. Interessanterweise ist die historische Forschung zum Koran im Vergleich zur Bibelforschung unterentwickelt, was Groß anhand konkreter Beispiele erläutert.

„Wir leben im Zeitalter der Postkompetenz“ Michaela Dudley über Antisemitismus & falsche Solidarität
Oct 23, 2025·—
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Im Mena-Talk spricht die Juristin, Kabarettistin und Publizistin Michaela Dudley mit Jasmin Arémi über die Neuauflage ihres Buches »Race Relations – Essays über Rassismus«, über die historische Allianz zwischen Schwarzen und Juden in den USA und über die blinden Flecken der deutschen Linken im Umgang mit Israel. Michaela Dudley ist eine der unüberhörbaren Stimmen unserer Gegenwart. 1961 in den USA geboren, lebt sie seit vielen Jahren in Berlin. Ihre Essays, Kolumnen und satirischen Texte kreisen um die Schnittstellen von Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Frauenfeindlichkeit. Den ganzen Artikel finden sie auf: https://mena-watch.com

Florian und Ingo Elbe
Oct 11, 2025·—
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Osten-Sacken - Neue Entwicklungen in der Türkei und in Syrien
Oct 7, 2025·—
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Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.

Im Mena-Talk mit Michaela Dudley: »Saving Israel means saving humanity.« (Teil 1)
Oct 7, 2025·—
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Im Mena-Talk spricht die Juristin, Kabarettistin und Publizistin Michaela Dudley mit Jasmin Arémi über die Neuauflage ihres Buches »Race Relations – Essays über Rassismus«, über die historische Allianz zwischen Schwarzen und Juden in den USA und über die blinden Flecken der deutschen Linken im Umgang mit Israel. Michaela Dudley ist eine der unüberhörbaren Stimmen unserer Gegenwart. 1961 in den USA geboren, lebt sie seit vielen Jahren in Berlin. Ihre Essays, Kolumnen und satirischen Texte kreisen um die Schnittstellen von Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und Frauenfeindlichkeit. Den ganzen Artikel finden sie auf: https://mena-watch.com

Ahmad Mansour: Warum Trumps Plan eine Chance ist – und Hamas Nein sagen wird
Oct 2, 2025·—
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Ahmad Mansour sieht im Mena-Watch-Podcast den Gaza-Plan von Donald Trump als eine reale Chance für Frieden. Zugleich warnt der Extremismusforscher vor einer Eskalation im digitalen Raum, wo Extremisten und Antisemiten den Diskurs dominieren und Europa bislang kaum Antworten hat. Den ganzen Artikel finden Sie auf: https://mena-watch.com

Arye Sharuz Shalicar: "Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen!"
Oct 1, 2025·—
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Ex-Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar im Video-Interview über die Massaker an Drusen in Syrien, Friedenschancen mit dem Libanon, die Gefährlichkeit des Iran und dass Gaza nur ohne Hamas eine Zukunft hat. Lesen sie den gesamten Artikel hier: https://mena-watch.com

Was ergibt die Studie zu Antisemitismus und »Palästinensismus« unter syrischen Geflüchteten?
Oct 1, 2025·—
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Günther Jikeli, Professor am Institut für Germanistik und Judaistik der Indiana University Bloomington in den USA, hinterfragt im Gespräch mit Maya Zehden gesellschaftliche Auswirkungen des wachsenden Islamismus in Deutschland Die Verbreitung des Antisemitismus in den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen hänge …“mit der Globalisierung und auch mit den sozialen Medien zusammen, so dass sich die Leute Fragmente rauspicken, die ihnen gerade passen aus den verschiedenen Ideologien, ob sie von rechts, von links, von rassistischen, religiösen Begründungen kommen und die sich dann auch vermischen.“ Im Weltbild muslimischer Gruppen wird ein heiliger Kampf deklariert gegen Juden und auch Christen. Jikeli: „Das ist sehr zentral beim Islamismus und deswegen ist es auch kein Zufall, dass wir bei allen islamistischen Organisationen einen starken Antisemitismus sehen... Ich würde trennen zwischen Islam und Islamismus, wobei manchmal die Übergänge auch fließend sind…. Islamismus ist halt dieser Ansatz, wir wollen ein Kalifat schaffen, eine Gesellschaft, die nicht darauf fußt, dass sich Menschen Regeln schaffen, sondern angeblich von Gott gewollte Regeln … einhalten…“ ... Den ganzen Artikel finden Sie auf https://mena-watch.com

Völkerrechtsexperte Robert Kolb: Präventivkrieg ist völkerrechtswidrig
Oct 1, 2025·—
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Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.

Osten-Sacken: "Neue Regeln für den Nahen Osten"
Oct 1, 2025·—
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Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.


